Herausforderungen beim Bauen von Gesundheits-Apps

www.alivecor.com

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Ganz neu ist all das nicht, was eine aktuelle Studie des Journal of Medical Internet Research herausgefunden hat. Dennoch ist sie beachtenswert. Denn Erstautorin Laura Dennison von der University of Southamptom in Großbritannien macht darin deutlich, dass Gesundheits-Apps nicht nur eine große Chance sind – sondern ebenso eine große Herausforderung.

Dennison hat sich junge Smartphone-Nutzer geschnappt und diese zu ihren Vorlieben und Vorbehalten bei Gesundheits-Apps befragt. Heraus kamen prinzipiell zwei Checklisten: Eine zu den gewünschten Features und eine zu den Herausforderungen. Beide sollte jeder App-Bauer zumindest einmal durchdacht haben, bevor er sich gleich enthusiastisch ins Geschehen stürzt.

Gemäß ihrer Befragung sollten Gesundheits-Apps die folgenden Merkmale besitzen. Sie sollten

  • schnell und einfach zu nutzen und zu installieren sein
  • Spaß machen, auch noch nach mehreren Wochen
  • von Experten konzipiert sein
  • Features beinhalten, die das Gesundheitsverhalten der Nutzer überwachen und speichern (Tracking-Feature)
  • Ratschläge bereit stellen
  • freundlich (!) warnen und erinnern
  • leicht an- und auszuschalten sein
  • die Freigabe an Dritte dem Nutzer überlassen
  • andere Smartphone-Features nicht behindern

Ob tatsächlich alle diese Merkmale in einer einzigen App vereint werden können, bleibt den ehrgeizigen Machern überlassen. Sicher ist nur: Je mehr Herausforderungen dabei bewältigt werden, umso erfolgreicher könnte die App am Ende sein.

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