Big Data Innovationen sparen bis zu 450 Milliarden Dollar jährlich

Überfüllte Aktenschränke gibt's in Kliniken zwar immer noch. Doch zunehmend mehr Daten werden mittlerweile platzsparend auf Festplatten archiviert (Foto: Alanna Autler/ Medill News Service)

Überfüllte Aktenschränke gibt’s in Kliniken zwar immer noch. Doch zunehmend mehr Daten werden nunplatzsparend auf Festplatten archiviert. Das sollten wir uns zu Nutze machen, meinen viele Gesundheits- und Finanzexperten
(Foto: Alanna Autler/ Medill News Service)

Wenn es ums Sparen geht sind Unternehmensberatungen bekanntermaßen ganz vorne mit dabei. Kein Wunder also, dass auch die Geldvernichtungsmaschine “Gesundheitssystem” zunehmend in den Fokus der Berater rückt. So hat auch “McKinsey” in diesem Frühjahr einen Report herausgegeben, der sich den Innovationen im Bereich “Big Data” widmet. Laut der US-amerikanischen Studienautoren könnte ihr heimisches Gesundheitssystem bis zu 450 Milliarden Dollar jedes Jahr sparen, wenn es sich den Datenschatz in fünf Bereichen zu Nutzen mache:

  1. Right Living
  2. Right Care
  3. Right Provider
  4. Right Value
  5. Right Innovation

Was richtig und was falsch ist könnte mit Hilfe von Big Data in Zukunft immer besser bestimmt werden – bei jedem einzelnen der fünf skizzierten Wege. Hier ein paar genannte Beispiele:

1. Prävention ist das entscheidende Stichwort wenn es um Lebensstilfragen im Alltag derzeitiger und zukünftiger Patienten geht. Je besser diese über die Folgen ihres Verhalten bescheid wüssten, umso größer seien auch die Chancen, dass sie sich auch gesund leben.

2. Ebenso ist “evidenzbasierte Medizin” ein entscheidender Belang dieser Tage. Dank ihr soll jeder Patient immer jene Behandlung erhalten, deren Wirksamkeit bisher am besten bestätigt werden konnte. Entsprechende Hinweise können aus den Patientendaten bereits erfolgter Therapieregime gezogen werden.

3. Nicht immer wird für jede medizinische Handlung auch ein Arzt benötigt. Und nicht immer genügt eine Basisversorgung durch jedweges medizinisches Personal. Big Data soll dabei helfen, für jede Situation sofort den richtigen Versorger zu gewährleisten.

4. Die Kosten sollen nicht so hoch bleiben, der Wert der medizinischen Behandlung aber gleichzeitig nicht sinken. Dank der systematischen Auswertung medizinischer Daten soll sich die Behandlung so verbessern, dass bald beides möglich ist: Kostensenkung bei gleich bleibender oder gar besserer Qualität.

5. Neue Therapieoptionen sind immer an klinische Studien geknüpft. Versuchsdaten sollen in Zukunft besser genutzt und ausgewertet werden, sodass neue Behandlungsmethoden schneller auf den Markt gelangen, ohne dass dabei Sicherheit eingebüßt wird.

Die größten Einsparungen – je bis zu 100 Milliarden Dollar – erwartet McKinsey in den Bereichen Living, Care und Value. Doch die Studienautoren glauben, dass die Ausgaben sogar noch deutlicher sinken könnten.  Neue Erkenntnisse und Innovationen könnten für weitere, unverhoffte Einsparungen sorgen.

Entsprechend soll das Bruttoinlandsprodukt von der Verknüpfung von Big Data und Gesundheit profitieren – zumindest auf lange Sicht gesehen. Denn für die nahe Zukunft wollen sich die Studienautoren noch nicht festlegen. Unternehmen, die derzeit an der Ineffizienz des Systems verdienen, könnten bald zu den Verlierern von Big Data gehören, so lautet die vorsichtige Kurzzeit-Prognose.

 Den ganzen Report gibt’s übrigens hier zu lesen.

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2 Comments

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